prover/2 - Automatisierung

demig ist eines der führenden Unternehmen in Europa für die Automatisierung von Wärmebehandlungsanlagen im Metallbereich. Auch in der Glas- und Keramikindustrie sowie in der chemischen und Lebensmittelindustrie haben wir zahlreiche Erfahrungen erworben.

Für alle Automatisierungsaufgaben werden im Programm prover/2 von unseren Ingenieuren projektspezifische Lösungen erarbeitet. Als Basis dienen standardisierte, kundenspezifisch veränderbare Module. Hierdurch können preisgünstige Lösungen für alle Automatisierungsgrade angeboten werden.

In dieser Erweiterung des Prozessleitsystems prosys/2 mit einer SQL-fähigen Datenbank stehen Produktionsdaten jederzeit online zur Verfügung, so dass alle Unternehmensbereiche notwendige Informationen erhalten, Daten übernehmen oder sogar den Prozess direkt beeinflussen können.

Ausgewählte Beispiele zur Automatisierung

Kammerofenlinie
Banddurchlaufofen
Automatiklinie
Automatiklinie für Aluminiumteile
BT-1000
Das Industrieterminal DE-BT 1000 dient als Anzeige- und Eingabeterminal für die Automatsierungslösungen im prover/2. Da es sich hierbei um ein reines Terminal handelt, wird zu dessen Steuerung ein Hostsystem (z.B.: das Prozessleitsystem prosys/2) benötigt. Dieses kann dabei die entsprechenden Nachrichten/Befehle über verschiedene Kommunikationswege an das DE-BT 1000 senden.
Bedienungsanleitungen
BT 1000_Vers12.1.1_deu BT 1000_Vers12.1.1_eng ab Vers. 12.1.1 from Vers. 12.1.1

BT-1000 Updates 1. Generation

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BT-1000 Updates 2. Generation

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Modul 1

Chargen-/Produktverfolgung (mit Einzelteilverfolgung)

In der Grundversion wird der Materialfluss auf Chargenebene aufgezeichnet. Bei dieser Chargenverfolgung werden grundsätzlich zwei Arten von Chargen unterschieden. Diese resultieren aus der Art der Anlagenbeschickung oder der Sichtweise unter welche der Materialfluss durch die Anlage erfolgt. Es wird daher zwischen realen und virtuellen Chargen unterschieden.

In einer erweiterten Variante können sich die Gebindegrößen während der Behandlung ändern. Dies geht so weit, dass letztlich einzelne Teile auf ihrem Weg durch die Anlage verfolgt werden. Bei mehrzonigen Anlagen (meist kontinuierliche Band- oder Durchlaufanlagen) lässt sich optional eine zonenbezogene Sollwertvorgabe vornehmen.

  • Reale Chargen

    Konkrete Chargenpakete (meist auf Chargenträgern oder Rosten) auf definierten Positionen.

  • Virtuelle Chargen

    Abstrakte Chargen, welche über mehrere konkrete oder auch virtuelle Positionen verteilt sind, z. B. durch Ausschütten des Wärmebehandlungsguts auf ein Band.

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Modul 2

Chargenbezogene Prozessdaten-Aufzeichnung

Dieses Modul ist sehr eng mit der Chargenverfolgung verknüpft. Durch den Chargenbezug existieren auch hierbei zwei verschiedene Prinzipien.

  • Reale Chargen in diskontinuierlichen Anlagen

    Bezogen auf die Anlage, in der sich die Charge befindet, wird eine Messungsdatei erstellt und der Charge zugeordnet. Durchläuft die Charge mehrere Anlagen nacheinander, so wird jedes Mal eine solche Datei erstellt und zugeordnet. Dieser Vorgang kann sich beliebig oft wiederholen.

  • Reale und virtuelle Chargen in kontinuierlichen Anlagen

    Alle Prozessvariablen werden zunächst in einem zentralen Pool aufgezeichnet. Aus der Chargenverfolgung ist bekannt, zu welchem Zeitpunkt die Charge in welchem Anlagenteil war. Aus den vorliegenden Informationen wird nun beim Verlassen der Anlage eine Messungsdatei erstellt, die der Charge zugeordnet wird.

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Modul 3

Transportbefehlgenerierung zur automatischen Be-/Entladung der Anlagen

Die Informationen der Chargenverfolgung bilden hierfür die logistische Basis. Für ein vollautomatisches System ist das Prozessleitsystem in der Lage, aufgrund von Be- und Entladebereitschaften der Anlagen Transportbefehle für die Transporteinheiten (Lader, Manipulator, Shuttle etc.) zu generieren. Für diese Transportbefehlgenerierung gibt es zusätzlich eine Option zur zeitoptimierten Nutzung von Vorwärmeofenanlagen. Ebenfalls kann auch ein Leerrost-Management integriert werden, bei dem Leerroste wieder in den Magazin-Speicher zurückgefahren und vom System verwaltet werden. Durch den Bediener kann dann jederzeit ein Leerrost zur Beladung angefordert werden.