prosys/2

prosys/2 ist die Bedienoberfläche für die grundlegenden Aufgaben des Prozessleitsystems. Es wurde seit 1987 speziell für die umfangreichen Anforderungen in der Wärmebehandlung konzipiert und seitdem ständig den technischen Erfordernissen, den Änderungen bei den Betriebssystemen und den geänderten Benutzeroberflächen angepasst und weiterentwickelt. Dabei wurden vor allem den Wünschen unserer Kunden Rechnung getragen.

Durch die offene Struktur, die jederzeit preisgünstig erweitert werden kann, wächst das System mit den Anforderungen der Benutzer bis hin zur vollautomatischen Produktionslinie. Bei Anschluss weiterer demig Prozessregelungssysteme findet eine automatische Selbstkonfiguration statt. Alle Standardfunktionen inklusive der Visualisierung stehen dem Bediener dann zur Verfügung, wobei alle Texte, Bezeichnungen sowie Kontrollen hinsichtlich der Programmerstellung mit dem Prozessregler übereinstimmen.

Funktionsübersicht

Programmverwaltung

Prozessdokumentation und Auswertung

Alarm- und Meldungsfunktion

Visualisierung

Anlagenbedienung

Benutzerverwaltung / Aktivitätsprotokollierung

Mehrsprachigkeit

Konfiguration

Daten-Schnittstelle

Service

Zusatzmodule: prosydiff & prosytel

Multidimensionale Skalierbarkeit

prosys/2 Lite:                  1 Client  –  1 Prozessregler

prosys/2 Standalone:     1 Client  –  X Prozessregler

prosys/2 Vollversion:     X Clients – X Prozessregler

  • Jederzeitige Upgrade-Möglichkeit
  • Jederzeitige Erweiterungs-Möglichkeit
  • Automatische Konfiguration des Leitsystems bei Anschluss weiterer Systeme (Plug-and play)
  • Automatische Wiederherstellung der Konfiguration bei Austausch des Prozessreglers
  • Anschlussmöglichkeit für diverse Systeme anderer Hersteller

Mindestvoraussetzungen für prosys/2 Server Installation (Version V6.X/7.X)

Hardwareanforderung

  • Prozessor: min. 2 Prozessorkerne
  • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM. Empfohlen 8 GB RAM
  • Festplattenspeicher: 50 GB frei verfügbarer Festplattenspeicher
  • Grafikkarte: Grafikkarte mit einer Auflösung von 1920 x 1080 oder höher
  • Netzwerkkarte: Erforderlich
  • DVD-Laufwerk: Erforderlich für prosys2 Installation CD

Virtualisierung Anforderungen

  • Anforderungen im Prinzip wie oben
  • gute Erfahrungen mit VMware basierten Systemen
  • seriell anzuschließende Geräte müssen über Moxa NPort angebunden werden
  • CPU und RAM Ausstattung hängen von der Anzahl angeschlossener Anlagen ab.
    Bei mehr als 8 Anlagen oder Automatisierungen ist entsprechend mehr Leistung erforderlich.

Betriebssystemanforderungen

  • Betriebssysteme: Windows 7/10 Prof.
  • Betriebssysteme Server: Windows Server 2008-R2, 2012-R2, 2016, 2019

Softwareanforderungen

  • Internet Explorer 8 oder höher
  • Net Framework 4.0 Vollversion
  • C++ Laufzeitumgebung: Wird automatisch bei der prosys2 Installation installiert.

Bedingungen für die prosys/2 Installation

  •  Benutzer mit “Lokale Administrationsrechte” für die Installation.

Voraussetzungen für prosys/2 Arbeitsplatz Installation (Version V6.X/7.X)

Hardwareanforderung

  • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
  • Festplattenspeicher: 5 GB frei verfügbarer Festplattenspeicher
  • Grafikkarte: Grafikkarte mit einer Auflösung von 1920 x 1080 oder höher
  • Netzwerkkarte: Erforderlich
  • DVD-Laufwerk: Erforderlich für prosys2 Installation CD

Betriebssystemanforderung

  • Betriebssysteme: Windows 7/10 Prof.

Softwareanforderungen

  • Internet Explorer 8 oder höher
  • Net Framework 4.0 Vollversion
  • C++ Laufzeitumgebung: Wird automatisch bei der prosys2 Installation installiert.

Bedingungen für die prosys/2 Installation

  • Benutzer mit “Lokale Administrationsrechte” für die Installation.

Zusatzmodule



prosydiff

Modul zur Berechnung und Simulation von Aufkohlungsprozessen sowie zur Erstellung und Optimierung von entsprechenden Behandlungsprogrammen ohne aufwändige Versuchschargen.

Die Berechnung erfolgt unter Berücksichtigung der zentralen Prozessparameter: Aufkohlungstemperatur und -dauer, Atmosphärenparameter (C-Pegel), Legierungsbestandteile…

  • Erstellung einer Verlaufsgrafik des Kohlungsprofils per Computersimulation
  • Das behandlungsprogramm kann durch Parameteränderungen bis zum gewünschten Ergebnis optimiert werden
  • Das ausgewählte Programm wird über das Online-Diffusions-Berechnungs-Modul der demig-Regelungssysteme adaptiv an den tatsächlichen Prozess angepasst



prosytel

Das Meldesystem informiert die jeweils verantwortlichen Mitarbeiter im vordefinierten Alarmfall per SMS oder E-Mail.

  • Ausgewählte Alarme können Mitarbeitern oder Mitarbeitergruppen individuell zugeordnet werden
  • Festlegung von Zuständigkeitszeiträumen über die Kalenderfunktion

ERP-Interface


Das prosys/2-ERP-Schnittstellenmodul verbindet die Funktionsbereiche der Prozessleitsystems mit den ERP-Systemen der Unternehmensleitebene. Das schafft eine höhere Durchgängigkeit im gesamten Unternehmensprozess.

  • Austausch der Prozessdaten in unterschiedlichen Formaten zur Weiterverarbeitung in übergeordneten Systemen
  • Projektspezifische Anpassungen

 

TAM-Interface


Das Schnittstellenmodul TAM erweitert die ERP-Schnittstelle um die Verbindung mit dem AuftragsManagementSystem AMS. Das System ist speziell auf die Belange von Lohnbetrieben in der Wärmebehandlung zugeschnitten und bildet den Gesamtprozess von der Preiskalkulation und Angebotserstellung über die Härte- und metallographische Prüfung bis zur automatisierten Rechnungserstellung optimal ab.

Datenaustausch AMS  an prosys/2

  • Bei der Chargenanmeldung automatische Übertragung des Behandlungsprogramm-Namens an den Prozessregler
  • Versendung der Kundendaten und Zuordnung zu den Behandlungschargen
  • Live-Zugriff auf den Leitsystem-Viewer

Datenaustausch prosys/2 an AMS

  • Bereitstellung der Behandlungsprogramme zur Chargenplanung im Vorfeld der Chargierung
  • Übertragung aller Alarme während des Prozesses
  • Übertragung des Ofenstatus inklusive Restlaufzeit zur Planung der Anlagenauslastung und Weitergabe der Informationen an den Kunden
  • Bereitstellung der auftragsbezogenen Prozessdokumentation inklusive relevanter Alarme
  • Übertragung von anlagen- oder chargenbezogenen Strom- und Gasmengen zur Verbrauchs- und Rentabilitätsberechnung